Die LEZ – ein Plus für unsere Gesundheit
Als Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität ist die LEZ zu einem Verbündeten für die Gesundheit der Brüsseler Bevölkerung geworden. Zahlreiche Studien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben die Gefahren schlechter Luftqualität für die Gesundheit aufgezeigt. Die am häufigsten beobachteten Folgen sind:
- Atemwegsprobleme und -erkrankungen (z. B. Asthma),
- Reizungen der Augen und Nasenwände,
- Husten und Bronchitis,
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Das Risiko für Schlaganfällen, Herzerkrankungen und Lungenkrebs steigt besonders bei älteren Menschen, Kleinkindern und Personen mit gesundheitlichen Problemen deutlich an. In der Region Brüssel-Hauptstadt wird geschätzt, dass die Belastung durch Feinstaub (PM2,5), Stickstoffdioxid (NO₂) und Ozon (O₃) im Jahr 2023 jeweils etwa 400, 179 und 180 vorzeitige Todesfälle verursacht hat.
Bis 2030 wird die LEZ noch stärker zur Gesundheit der Brüsseler Bevölkerung beitragen, indem sie reduziert:
- vorzeitige Todesfälle;
- Erkrankungen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber Luftschadstoffen;
- Kosten im Gesundheitswesen
Indem sie zu einer besseren Luftqualität beiträgt, insbesondere durch die Umsetzung der LEZ und durch andere politische Maßnahmen im Zusammenhang mit der Mobilität, bekräftigt die Region Brüssel-Hauptstadt ihren Willen, die Gesundheit ihrer Bürgerinnen und Bürger und aller Menschen, die sich in Brüssel aufhalten, zu schützen.
Wie wird sich die LEZ auf die Luftqualität auswirken?
Seit ihrer Einrichtung am 1. Januar 2018 hat die LEZ zu Folgendem beigetragen:
- deutliche Reduzierung der Emissionen der gesundheitsschädlichsten Luftschadstoffe (Stickstoffdioxid, Mikropartikel und Ruß) aus dem Straßenverkehr
- Verringerung der Anzahl der Fahrzeuge (Diesel) mit dem höchsten Schadstoffausstoß in der Region
- Halten der NO2 (Stickstoffdioxid)-Konzentration in der Luft unter dem gesetzlichen Jahresgrenzwert (40 μg/m³) in der Region
Seit 2018 werden die am stärksten verschmutzenden Fahrzeuge schrittweise verboten. Der Zeitplan sieht vor, dass Dieselfahrzeuge ab 2030 und Benzinfahrzeuge ab 2035 schrittweise aus dem Verkehr gezogen werden. Für andere Fahrzeugkategorien (Lieferwagen, Kleinbusse, Busse, Reisebusse, LKWs, motorisierte Zweiräder) gilt je nach Kategorie ein eigener Zeitplan.
Weitere Dokumentation zur Wirkung und zu den Vorteilen der LEZ: